Die Futur von AI
Wo steht KI in 10 Jahren? Sind nicht alle arbeitslos oder versklavt?
Nein. Und zwar ganz einfach deshalb, weil technologischer Fortschritt unser Leben bisher noch jedes einzelne mal verbessert hat. Der Buchdruck: klar, kein Mönch wurde mehr gebraucht, um seitenweise Text abzuschreiben. Aber plötzlich hatten so viel mehr Menschen Zugang zu Schrift, dass Buchbinder kaum hinterher kamen mit der Arbeit. Dann die Industrialisierung. Klar: keine Näherin musste mehr 14 Stunden ihren Rücken krumm arbeiten. Aber so viel mehr Menschen hatten plötzlich Zugang zu Konsumgütern, dass die Industriebetriebe kaum hinterherkamen. Dann die Digitalisierung: plötzlich mussten kaum noch Briefe frankiert und zugestellt werden. Aber so viel mehr Menschen hatten plötzlich Zugang zu Information und digitalem Bankenwesen, dass die Social Media Plattformen und Versandhändler kaum mehr nachkamen. Jetzt kommt die demoktratisierung von Produktion - jeder kann sich an einem Wochenende mit Vibe Coding einen Twitter-Klon bauen oder mit etwas Übung einen Businessplan erstellen lassen und ein Unternehmen in 24 Stunden gründen. Wir werden kaum hinterher kommen.
Und was die Sklaverei angeht: akzeptiert, dass das Feld aktuell ziemlich unübersichtlich ist. Aber Apple hatte recht mit seinem offenen Brief, in dem sie die Unzulänglichkeit heutiger KI Systeme zum Ausdruck bringen. Verstehen wir uns richtig: KI fing nicht mit ChatGPT vor drei Jahren an, sondern ist ein Spiel, dass seit ziemlich genau 70 Jahren on und dann aber auch wieder off gespielt wird. Es gab mehrere KI-Winder, oder zumindest Teilwinter. Davon werden wir diesmal vermutlich nicht betroffen sein, da KI aufgrund von Wahrscheinlichkeitsmechanismen und Stärken in der Bilderkennung bereits heute zu grossen Fortschritten in der Medizin beiträgt. Nichtsdestotrotz sieht sich die KI Welt aktuell in einer Art Blase, die daraus besteht, dass versucht und geglaubt wird, dass die Emergenz (das unerwartete Auftreten) einer AGI oder ASI allein durch Hinzufügen von Rechenleistung und Daten zu erreichen sei. Verstehen wir uns jetzt bitte nicht falsch: Es kann kommen und es wird irgendwann vermutlich kommen, wenn auch auf anderen Infrastrukturen als der heutigen KI-Technologie. Allerdings sehen viele Experten die Umsetzbarkeit mit den heutigen LLMS, vor denen ja viele solche Angst haben (niemand hat Angst vor einem Bilderkennungsprogramm), kritisch bis illusorisch. Ganz einfach deshalb, weil diese Technologie nach Wahrscheinlichkeiten Arbeitet und keinerlei Absicht, Eigeninteresse oder Nöte hat. Es funktioniert und "lebt" ab dem Moment, an dem es einen Prompt und Tokens bekommt, bis zu dem Moment, wo es den Punkt an den letzten Satz seiner Antwort macht.
Es gilt also nicht nur Entwarnung, sondern ein "Hurra, hurra!" ist angebracht.
Legen wir los.
Ihr habt Schwierigkeiten, KI einzusetzen? Let me know und ich zeig euch, wie ihr in 4 Wochen euer Traumprojekt umsetzt.